Viel und regelmäßig trinken. Ein Trinkprotokoll hilft Ihnen
Mineralien aufnehmen (Mineralwasser trinken, gegebenenfalls etwas salziges Gebäck essen)
Leichte, luftige Kleidung aus natürlichen Fasern (Baumwolle, Leinen, Viskose) tragen
Regelmäßige Toilettengänge planen
Medikamenten-Check: Auf den Medikamentenplan für heiße Tage umstellen oder diesen beim Arzt erfragen
Raumtemperatur beobachten: Steigt sie über 26 Grad schon am Vormittag an, versuchen Sie den Raum zu kühlen. Zur Abkühlung bei großer Hitze können kurzzeitig klimatisierte Orte wie Einkaufszentren, Supermärkte oder Kirchen aufgesucht werden
Aktivitäten auf die frühen Morgen- und Abendstunden verlegen und in der Mittagszeit ruhen
Draußen immer eine luftdurchlässige Kopfbedeckung tragen, damit der Kopf nicht zu heiß wird oder einen Schirm benutzen
Spaziergänge in einen Park mit Bäumen, ans Wasser oder in klimatisierte Einkaufszentren verlegen
Große Asphalt- oder Betonflächen in der Sonne meiden – hier entstehen an heißen Tagen Temperaturen von über 60 Grad.
Die Materialien speichern die Hitze noch lange bis in den Abend
Kochen und Backen auf den Abend verschieben
Leichte Kost essen, also wenig Fett und Fleisch, dafür frischen Salat, Gemüse, Obst (besonders gut sind Melonen, Gurke oder Pfirsich) und Joghurt
Hilfe für anstrengende Tätigkeiten wie Einkauf/Besorgung suchen
In Deutschland hat sich eine Gruppe von Menschen das Projekt „Refill“ ausgedacht. Das englische Wort steht für „Nachfüllen“. An vielen Punkten auch in der Offenbacher Innenstadt bieten Geschäfte, Apotheken, Lokale – aber auch Fahrrad- und Blumenläden oder Optiker kostenlos Leitungswasser an. Wer immer ein Gefäß dabei hat, kann bei Hitze hier schnell den Körper mit Wasser versorgen, ohne einkehren zu müssen.
Die Orte, an denen es kostenloses Leitungswasser gibt, sind mit einem hellblauen Aufkleber mit einem großen Wassertropfen gekennzeichnet. Mit dabei sind auch die Stadteilbüros in den Quartieren.